Ratgeber Schneidebrett… by Iris

Ratgeber Schneidebrett… by Iris

Ratgeber Schneidebretter

Zum einen gibt es Schneidebretter in unterschiedlichen Größen und auch Materialien. Bei der Größe solltet ihr bedenken: Was möchte ich darauf schneiden oder eventuell hacken? Wie viel Platz benötige ich auf dem Brettchen und auch für das Brett zum verstauen?

Ich stelle euch hier einige Materialien mit ihren Eigenschaften vor:

Glas und Granit schauen optisch zwar edel aus, haben hier aber einige Nachteile. Granit hat ein relatives hohes Gewicht, ist recht laut beim schneiden und was am wichtigsten ist es macht auf Dauer die Schneide des Messers stumpf. Daher ist es nicht empfehlenswert.

Schneidebretter aus Kunststoff sind langlebig, spülmaschienenfest und robust. Es gibt sie von klein bis richtig groß, und auch in verschiedene Farben. Die Farben haben hier den Vorteil wenn man hygienisch einwandfrei arbeiten möchte, das hier für jede Lebenmittelgruppe eine bestimmte Farbe genutzt wird. Beispiel: rot für Fleisch, orange für Geflügel, grün für Gemüse, blau für Fisch. Teilweise sind dies Schneidbretter auch mit Symbolen der jeweiligen Lebensmittelgruppe bedruckt. Diese gibt es auch in der flexiblen Variante. Mit diesem lässt sich das Schneidgut bequem in die Schüssel transportieren und sie nehmen sehr wenig Platz im Schrank ein.
Nachteil ist hier das Kunststoff sich verfärben kann ( es reicht aber oft eine Behandlung mit Dan Chlorix aus um dies zu beheben ), und sich in den Vertiefungen der Schnittspuren sich festsetzen. Entfernen kann man diese Spuren mit einen speziellen Hobel für Schneidebretter. Rentabel sind diese jedoch nur für Gastronomiebetriebe.

Auch bei Schneidebrettern aus Holz gibt es Materialunterschiede. Geeignet ist hier vor allem Hartholz. Es gibt sie aus Buche, Akazie, Olivenholz, aber auch Bambus ist heute sehr beliebt. Ein Vorteil von Holz ist das man dieses auch gut zum anrichten von Speisen nutzen kann. Hier schaut zum Beispiel eine rustikale Käseplatte sehr gut aus. Aber auch zum tranchieren von Fleisch auf dem Buffet macht sich dieses Material gut. Hier ist auch eine Saftrinne empfehlenswert. Wo gehobelt wird, da fallen Späne und somit werden auf jedem Schneidebrett irgendwann Schnittspuren zu sehen sein. Damit man eine makellose Oberfläche zum servieren hat, nutzt man nur die Seite mit der Saftrinne zum schneiden und hat eine Fläche für gut. Holz sollte natürlich auch gepflegt werden damit man lange damit Freude hat. Bitte nicht im Geschirrspüler reinigen, denn Holz würde hier aufquellen und sich verziehen. Ein feuchter Lappen mit Spülmittel reicht hier aus. Von Zeit zu Zeit sollte das Holz mit handelsüblichen Speiseöl geölt werden.

Was für ein Material ihr nutzt ist euch überlassen was ihr lieber mögt. Mein Favorit ist Holz, für kleinere Sachen die zu schneiden sind nutze ich aber auch gern ein Kunststoffbrett da dies nach Gebrauch fix in die Spülmaschiene wandern kann. Und auch die flexiblen Varianten besitze ich, denn die sind auch mal ganz schnell an die Kinder verteilt beim Plätzchen backen und co.

Meine Empfehlung:

Ich selber habe seit etwas über einem Jahr das Schneidebrett von Albargo. Dieses hat eine Größe von 45 x 32 x 2 cm. Es hat eine glatte Seite die man gut zum servieren nutzen kann und eine Seite mit einer Saftrinne. Es ist  ist antibakteriell, aus antimikroben, BPA-, Giftstoff- und Formaldehyd-freien Naturstoffen gefertigt, enthält weder Lacke noch Farbstoffe und hält somit weniger Keime fest. Wie ihr am Foto sehen könnt, sind selbst nach einem Jahr Nutzung die Gebrauchsspuren minimal. Ich schneide fast ausschließlich mit einem großen scharfen Kochmesser.

Extra Tipp:

Wenn eure Schneidebretter rutschen sollten, so legt darunter ein feuchtes Küchentuch, auch Zewa funktioniert hier, und nichts rutscht mehr.

Das Schneidebrett könnt ihr hier kaufen: Schneidebrett von Albargo

 

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