Kochbuch Leser

„Alles Soljanka oder wie?“ – Ein kleines bisschen Ostalgie!

Ich bin in der DDR aufgewachsen, in den 70er Jahren geboren und habe noch gute Erinnerungen an die Zeit der DDR.
Heute möchte ich euch das Buch „Alles Soljanka oder wie?“ vom BuchVerlag für die Frau vorstellen.
Dieses Buch ist sehr authentisch geschrieben. Alle Rezepte sind hier für 4 Personen gedacht. Die Zutaten, Zubereitungsweisen, Tipps und Tricks sind in der Schreibweise unverändert übernommen worden. Zubereitungsweisen und Garzeiten wurden hier exakt übernommen. Die heutige Technik ist jedoch nicht mehr mit der von damals zu vergleichen, deswegen sollte hier selbst individuell angepasst werden.

Nebenbei erfährt der Leser hier in 4 Kapiteln ( 50er, 60er, 70er, 80er Jahre) was war eigentlich los in der Kulinarischen Geschichte der DDR. Zusätzlich gibt es Eckdaten politischer Ereignisse.
Ebenfalls ist hier das Einfallsreichtum frei nach dem Motto „Wir hatten ja nüscht!“ beschrieben. Könnt ihr euch zum Beispiel vorstellen aus einem geschlachteten Kaninchen 6 warme Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen? Nein? Auch dies kann man hier nach lesen.
In den 70igern gaben sich die Speisekarten in der DDR internationaler. Es gab Einflüsse aus dem sozialistischen Ausland, aber auch aus dem asiatischen Raum. So findet man in diesem Buch auch Rezepte wie Bigos, Bulgarisches Gjuvetsch, Ungarisches Kesselgulasch, Schopska Salat und natürlich die bekannte Soljanka in der Originalversion, aber auch in Variante a la DDR. Die Soljanka die heute jeder kennt ist eine Erfindung der DDR der Resteverwertung.

Im Buch ist auch eine Ostprodukte Einkaufsliste mit einer Auswahl einiger Spezialitäten vorhanden. Viele dieser Produkte gibt es heute wieder. Ich habe euch eine kleine Auswahl zusammen gestellt wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Und ihr habt die Chance dieses kleine Ostpaket ( das Buch wird jedoch nicht verlost) zu gewinnen. Ihr solltet mir dafür aber eine Frage beantworten!

In meiner Heimatstadt Leipzig gibt es die Gebäckspezialität „Leipziger Lerche“, auch dieses Rezept ist im Buch enthalten. Meine Frage hierzu: Wie kam Leipzig zu seinen Lerchen?

Um teilzunehmen, bitte hier unter dem Blogbeitrag ( und nur hier zählt die Teilnahme ) die Frage beantworten und schon seid ihr dabei. Teilnahmeschluss ist Sonntag der 05.11.2017 um  18 Uhr.
Achtung: Mindestalter zur Teilnahme ist 18 Jahre, da im Paket auch Alkohol enthalten ist! 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Ihr findet es hier:

http://buchverlag-fuer-die-frau.de/Unsere-Buecher/Koch–und-Backbuecher/Kuechenklassiker/Alles-Soljanka-oder-wie-.html  

 

Die Verlosung ist beendet! Meine Tochter war die Glücksfee und hat Heike gezogen.
Viel Spaß mit den tollen Ostprodukten!

4 Kommentare

  1. Weil die heute geschützten Singvögel seit dem Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert hinein in Europa zum Verzehr gefangen und zubereitet. Im 19.Jahrhundert beantragte der Tierschutz ein Fangvervot sämtlicher Singvögel und kam es, dass der König Albert 1876 das Fangen von Singvögel verbot.
    Der Überlieferung zufolge entstand das Gebäck als Ersatz für die nicht mehr zubereiteten Singvögel.
    Ein entsprechendes Süßgebäck von den Leipziger Bäckern, die die Lerchen für die Frachtfuhrleute bislang in ihren Backöfen gebacken hatten.

  2. Vielen lieben Dank für den tollen Bericht,, ich musste googeln da ich es nicht wußte.
    Sachsen Leipzig (pew). Die Geschichte der Leipziger Lerchen ist sogar im Stadtmuseum nachzulesen: Als im 19. Jahrhundert die Stadtväter den Verzehr der Singvögel verboten, kreierten findige Leipziger Konditoren ein Rezept aus Butter-Mürbeteig mit Marzipanfüllung und Marmelade mit zwei Teigstreifen obendrauf. Sie symbolisieren die Kreuzbänder, mit denen die Lerchen einst zugebunden wurden.. vielen lieben Dank für die tolle Verlosung

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