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Muffins

Was sind Muffins?

Muffins sind ein beliebtes Gebäckstück aus den USA und erfreuen sich schon seit langem auch im Rest der Welt großer Beliebtheit. Vor allem zum Frühstück oder als reichhaltiger Snack zwischendurch liefern Muffins dank ihrer Kohlenhydrate  viel Energie für den Tag. Mit Obst, getrockneten Früchten, Nüssen, Vollkornprodukten und Süßungsmitteln wie Stevia kannst du die Leckereien auch sehr gesund gestalten; aber ab und darf es auch eine sündige Variante zum Naschen sein.
Der Muffin, wie die meisten ihn kennen, hat mit dem englischen Muffin übrigens nur am Rande zu tun. Das vereinigte Königreich nennt Gebäck auf Hefeteig-Basis Muffins; es weist größere Ähnlichkeiten mit Toast als mit Törtchen auf und ist wie jenes flach, da du englische Muffins auf einem Backblech zubereitest und nicht in Einzelformen.

Süß und herzhaft, klassisch und modern: Welche Arten von Muffins gibt es?

Klassisch bereitest du die kleinen Kuchen im Papier-Körbchen süß zu – aber auch herzhafte Muffins brauchen sich nicht hinter ihnen zu verstecken. Als zeitlose Klassiker haben sich vor allem Schoko-Muffins, Chocolate-Chip-Muffins und Blaubeer-Muffins etabliert. Grundsätzlich sind der Vielfalt allerdings keine Grenzen gesetzt.

Mit einem einfachen Kniff kannst du verschiedene Arten von Muffins gleichzeitig backen: Du bereitest einen Grundteig zu, der für alle Törtchen funktioniert, die du dir vorgenommen hast. Anschließend teilst du den Grundteig in verschiedene Schüsseln und fügst jeder die speziellen Zutaten hinzu, die den jeweiligen Muffin charakterisieren – zum Beispiel Nüsse und Rosinen in den ersten Teig, Schoko-Stücke und Vanille in den zweiten, Himbeeren in den dritten und so weiter. Wenn du viele feuchte Zutaten wie frisches oder eingelegtes Obst verwendest, musst du unter Umständen den Teig ein wenig anpassen. Oft hilft es, den Teig für solche Muffins etwas trockener zu halten, damit die fertigen Formkuchen nicht matschig werden.

Für das Topping kannst du deiner Fantasie freien lauf lassen: Schoko- und Zuckerglasur machen sich auf einem Muffin ebenso gut wie Streusel oder gar keine Verzierung. Aufwändigere Frostings sind eher bei Cupcakes gebräuchlich, die einen feineren Teig haben und nicht zu den Muffins gehören. Frosting besteht in der Regel aus einer luftigen Creme auf Butter-Zucker-Basis.

Herzhafte Muffins sind ideal als Snack oder Finger-Food für eine Party oder ein Buffet geeignet. Pizza-Muffins beispielsweise begeistert Jung und Alt: Eine Variante sieht zum Beispiel vor, dass du getrocknete Tomaten, Oregano, Käse und ggf. andere Zutaten in den Teig gibst. Anschließend kannst du die Muffins noch kurz mit Käse überbacken.

Grundteig: Wie bereitet man Muffins zu?

Ein kinderleichtes Rezept für einen einfachen Muffin-Teig sieht folgende Zutaten vor:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Zucker
  • 100g geschmolzene Butter
  • Backpulver oder Back-Natron
  • Aroma, z. B. Vanille
  • Wasser oder Milch zum Glattrühren

Zuerst vermischst du die trockenen und feuchten Zutaten getrennt voneinander, und verrührst anschließend alles gut mit einem Schneebesen. Zum Backen benötigst du spezielle Formen aus Metall oder Silikon. In die stabile Muffin-Form legst du die Förmchen aus Papier und gibst dann den Teig dazu, sodass ausreichend Platz zum Aufgehen bleibt. Im vorgeheizten Backofen bei 180° C gehen die Muffins in 10–25 Minuten auf – die genaue Backzeit hängt u. a. von der Größe der Muffins ab.

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